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Das Mädchen mit dem Stein

Bei dieser Geschichte muss man suchen, was ein jeder hat.

 

In einem Wald lebt ein Mädchen in einem Haus. Es ist alleine dort, ganz allein, aber das ist egal, denn sie findet es schön so. Es ist glücklich und zufrieden, isst, trinkt und schläft. Eines Tages steht die Kleine auf und geht zu dem kleinen Fenster. Nach einer Weile geht das Mädchen hinaus und dann läuft sie um ihr Haus herum, das erste Mal. Dort findet sie es schön. Zufrieden und glücklich ist sie so, isst, trinkt, schläft, schaut aus dem Fenster und läuft um ihr Haus. Nach einer Weile ist das der Göre alles egal, hauptsache sie kann das machen, was ihr gefällt. Und so geht sie just eines Tages weg von ihrem Haus, durch den Wald, auf eine Lichtung und sieht von dort einen kleinen Hügel mit Bäumen. Doch was sie interessiert sie das hauptsache, sie macht, was sie will. So ist sie ungeduldig und unbändig, aber auch irgendwie sehr glücklich. Sie weiß, dass sie jemand ist und zwar das erste Mal.

 

Und als sei nicht weiß, was sie tun soll, geht sie auf den Hügel. Dort erblickt sie einen Stein. Furchtbar und hässlich sieht er aus. Traurig und unglücklich ist sie nun. Sie malt sich Dinge aus. Doch dann später geht sie weg. Einfach so lässt sie den Stein liegen und verschwindet. Das Mädchen kehrt zum Haus zurück. Sie ist dort wieder traurig und unzufrieden, isst, trinkt, schläft und schaut aus dem Fenster. Doch eines Tages geht sie hinaus, geht ohne nach links oder rechts zu gucken durch den Wald, kommt auf die Lichtung, klettert auf den Hügel und nimmt den Stein. Sie schaut ihn an, und obwohl er ihr zuvor hässlich und furchtbar erschien, findet sie ihn jetzt doch schön. Sie ist jetzt älter. Glücklich und zufrieden macht sie alles wie zuvor. Nur der Stein, der macht alles anders. Anders schmeckt ihr Essen und Trinken, anders sieht sie aus dem Fenster und anders empfindet sie alles, was draußen ist. Wunderbar scheint alles. Sie fühlt eine Freude im Kopf, im Körper, um das Herz herum bis in die Fußspitzen. Auch dann, wenn alles nicht so schön scheint, fühlt sie die Freude überall um ihr Herz herum.

 

Doch dann wirft sie den Stein und er fliegt über den Fluss. Noch nie war das passiert. Furchtbar traurig wird sie. Steht auf, sieht nichts, isst, trinkt, schmeckt nichts, schaut aus dem Fenster und geht heraus, aber merkt nichts. Sie sitzt und guckt den Stein an, der verloren und sinnlos scheint, dort am anderen Ufer des Flusses. Keine Brücke geht herüber, sie kann nicht auf die andere Seite gelangen, es gibt einfach keine Möglichkeit. Und so geht sie jeden Tag dorthin und schaut den Stein an. Nur damit das Haus, der Wald, die Lichtung und er Hügel nicht alleine sind, kommt sie und schaut.

Manchmal regnet es und manchmal scheint die Sonne, doch sie wird nicht  nass und nicht trocken, nur der Stein. Ab und zu glitzert er und sie fühlt sich glücklich um das Herz herum im ganzen Körper. Oder er ist schmutzig. Doch auf irgendeine Weise findet sie ihn immer schöner. Und dann plötzlich merkt sie, dass sie weiß, wo der Stein ist. Sie merkt, das er immer da war, auch als sie ihn noch nicht kannte. Jetzt, da sie weiß, wo er ist, ist es nicht mehr nötig ihn in den Händen zu halten. Er hat ihr viel Traurigkeit beschert, als sie ihn besaß. Sie wollte ihn nicht.

Der Regen, der ihn zum Glitzern brachte, macht ihr Spaß, die Sonne, die ihn warm und trocken erscheinen ließ, bereitete ihr Freude.

               Auch wenn es an manchen Tagen schwer war, den sie durchlebte Tiefen.

Ihr gefiel es, wenn er vom Schnee weich und kalt aussah, wenn der Hagel ihn beständig aussehen ließ.

               Doch es war nicht so wie früher, eher so wie zu der Zeit, als sie glücklich und zufrieden war, aber kein Essen oder Trinken oder Schlafen oder Schauen möglich war.

Sie mochte es, wenn bei Gewittern der Donner ihn scheinbar widerhallen ließ und wenn der Blitz ihn plötzlich erscheinen ließ.

               Oder es machte ihr keinen Spaß.

Aber am meisten mochte sie es, wenn der Nebel ihn scheinbar verschwinden ließ.

Manchmal jedoch wusste sie, dass der Stein nicht so war, wie er aussah, an manchen Tagen wusste sie, wie es war ihn zu besitzen. Das ganze Unglück, dass er in ihrer Hand brachte, zu ertragen.

1.3.07 21:46, kommentieren

It's so cold

I heard my heart dying in the night
I felt my soul crying just by my side.

In my mind there is a misery
a black velvet
on my head
keeps it hangin' down
it is a nice day
to die
to live
or to do
but i just
waste
my time.

In cold water I am taking
a bath while shaking.

6.3.07 19:58, kommentieren

Für einen Freund

Ich will den Film sehen
Du gehst,
auch wenn du nein sagst,
du gehst.
Seh dich schon in der Ferne
von Ferne winken
einen Abschiedsgruß.
du sagst nicht, dass du gehst,
sagst, das wir uns nicht verlieren wollen.

Du stehst am Horizont,
doch ich kriech hier im Vordergrund,
während du schon stehst und läufst.

In der Vergangenheit
dachte ich, dass du gehst,
aber du bliebst.
Hast da vorn gesessen.

Haben uns auseinander gelebt,
nur ich lebe noch darin.

Ich gön dir ja dein Glück,
bleibe nur allein unentwickelt.
ein Film von Glück zieht an mir vorbei.
Satz Ende. Cut!

12.3.07 20:27, kommentieren

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ich weine
ich weine für dich
ich weine für mich
ich weine, weil ich alleine bin
wenn ich nur sagen könnte,
warum ich weine:

Die Menschheit, sie ist schlecht,
das wäre ein Grund,
ein unrechtes Leben,
ein unerfülltes Streben,
die Liebe, immmer für Tränen gut,
tote Babies, tote Kätzchen, tote Hunde.
Irgendwas Süßes, Kindchenschema.

Kein Geld zu haben,
meinetwegen auch,
keine Zukunft zu haben,
von mir aus,
auch, wenn man da immer was machen kann.

Tausend Gründe könnte ich tausend Minuten und Stunden aufzählen,
Monate, Jahre, Jahrzehnte oder mein Leben lang.

Doch ich weine,
ich weine,
einfach so.

13.3.07 18:07, kommentieren

ich schenk dir das glück
unschuldig und weiß,
unversehrt
strahle dich an mit einem lächeln,
weil ich merke,
was du gibst.
mit absicht
und doch mehr als geplant,
sagen mir wenige deiner worte
und noch mehr bilder von dir
nichts.
ich werde du,
ich bin du.

15.3.07 20:43, kommentieren

Denk an mich, verlier es nicht

Denk an mich, verlier es nicht
Kostbar gebe ich dir ein Stück von meiner Zeit,
behalt es in deiner Hand,
mehr wert als alles Gold
der Welt,
was du da hälst.
Pass auf, dass es dir nicht herunterfällt
und zerspringt.
Denn dann sagt es mir:
Ich will dich kennen,
will dich vergessen,
will nicht neue Zeiten mit deinen messen,
will allein sein,
will nicht dein sein.
Ich will nicht mit dir sein
oder gewesen sein
oder sein werden.

25.3.07 18:35, kommentieren

28.3.07 19:28, kommentieren