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Aus der Ferne

Glück spricht aus meinen Augen,
ich kann es kaum glauben,
eine warme Flut
Flattern im Bauch
Sonnenglühen
Grinsen
Freudestrahlend
Glück der Nähe
unbeachtet
Beachtung
erwünscht
Gleiches Gefühl ersehnt
Sehnsuchtsvoller Blick
im Mondenschein
Sternenlicht

3.4.07 18:42, kommentieren

Amoklauf

Immer wenn ich in der Stadt bin

ich komme zu dir, töte dich
gehe zu ihm, töte ihn
wische das Messer ab

wenn ich dich nicht haben kann,
dann auch kein anderer

tränenübersät der Weg
ich möchte zu dir, töte dich
wische das Messer ab

wenn ich nicht weiß, was ich machen soll,
dann kann ich nichts tun

tot liegst du da
nimm mein Herz mit
du kannst es ja wegschmeißen,
aber ich möchte es dir gerne schenken
und es loswerden

Männer an die Macht,
Kinder in den Schacht,
Frauen hinter den Herd,
mein Leben ist nichts mehr wert,
war es nie.

Ich gehe zur Party und feiere ganz normal,
niemand weiß von euren Leichen.

Wenigstens weiß ich jetzt,
dass ich dich liebe.
Auch ohne Wert

15.4.07 18:57, kommentieren

Warum habe ich die Hölle verdient

Warum habe ich die Hölle verdient?
Blutspritzer auf meinem Gesicht
tränengesät der Weg
tränenleer

wenigstens kannst du mich trösten,
wenn auch nicht lieben,
was ich so gerne hätte.

Ich sitze hier, am Morgen ein Morgengrauen,
hab ich doch erfahren, dass
keine der Möglichkeiten zu begehen ist,
die Flucht von dem einem,
der nein sagte, zu dem anderen
führte zurück zu dem einem,
der mich wenigstens trösten kann.

Verflucht soll die Welt sein,
die mich leben und lieben lässt.
Leiden lassen kann sie besonders gut
.

15.4.07 18:57, kommentieren