Archiv

Laenderliste

Das ist die Liste mit den Laendern, aus denen ich hier in Neuseeland schon jemanden getroffen habe:

 

 

Frankreich

 

 

USA

 

 

Die Niederlande

 

 

Schweden

 

 

Brasilien

 

 

Grossbrittanien

 

 

Korea

 

 

Deutschland

 

 

Daenemark

 

 

Neuseeland

 

 

Finnland

 

 

Australien

 

 

Schweiz

 

 

Argentinien

 

 

Israel

 

7.10.07 23:54, kommentieren

20.September

Fortsetzung 20. September

Ich bin noch mal kurz rueber zu den Deutschen (Julia und XX(damn!)). Die hatten da nen Schweizer aufgerissen. Naja, sie wollten mich mit ins Kino mehmen, aber ich wollte ja schon in die Bar oder halt mit den anderen weg. War irgendwie doof. Ich sagte, dass ich nicht kann. Bis halb neun haben wir dann gewartet (Ellis war ne Stunde oder so Duschen und ist dann wieder weg um noch mal kurz zu schlafen). Inzwischen waren auch die beiden Finnen zu uns gestossen, die ich am ersten Tag getroffen hab. Sie heissen Harvey und Summerly. Es gibt doch einen Inspektor Summerly, aber wo denn noch mal?

Mit den Finnen haben wir dann erstmal darueber diskutiert, wieso so viele Finnen Selbstmord begehen.

Ueberhaupt war die Zeit der ernsten und politischen Gespraechsthemen angebrochen. Aber die finde ich jetzt nicht weiter erwaehnenswert. :D

Jedenfalls wollten die Finnen auch mitkommen. Als dann endlich alle zusammen gekommen waren,zogen wir dann los Richtung “Father Ted’s” (nicht Father’s Tits, das hatten naemlich einige vermutet, was dann zu schoenen Diskussionen fuehrte). Das ist ein Irish Pub. Es gab da sehr gutes Bier und so haben wir uns nett unterhalten. Also wir, das waren jetzt (von mir aus im Uhrzeigersinn aufgelistet):

Ich, Uwe\Ike, der Deutsche, Summerly (der dunkelhaarige Finne), Harvey, Kobi, Lasse, Esther, Ellis, Lara. Lara ist eine Englaenderin, die sich noch uns angeschlossen hat.

Wir liessen von jemanden in der Bar ein Foto von uns machen. Es stellte sich heraus, dass die “Fotografin” aus Oesterreich war. So sassen wir in dem Pub, redeten, tranken und guckten Rugby. Rugby ist echt total daemlich, aber auch total lustig. Wie die sich immer so aufeinander schmeissen ist echt Beste.

Und wir beschaeftigten uns damit an die Seite zu springen um den Billiardqueues auszuweichen. Irgendwann entschieden wir uns dann doch noch in eine Bar zu gehen. Dort war Hawainight. Die wollten aber den Reisepass sehen, damit wir reinkoennen. So sind wir hoch um den Pass zu holen. Aber der Aufzug fuhr nicht hoch und so ging die Tuer ungefaehr fuenf mal auf ohne dass wir auch nur ein Stockwerk gefahren waren. Oben stellte ich dann fest, dass ich den Pass schon dabei hatte. Statt die Tasche im Zimmer zu lassen und den Passs & etwas Geld mitzunehmen, nahm ich sie mit runter und musste noch mal hochfahren. Typisch!

 Wir gingen ins “Margarithas”. Nach kurzer Zeit fanden wir die Finnen. Irgendein Typ wollte unbedingt mit mir tanzen. Und ich wollte seine Hawaikette.

So haben wir uns arrangiert. Irgendwann musste ich dann ploetzlich aufs Klo und musste ihn “leider” verlassen. Als ich dann zurueckging waren die anderen auf einmal weg. Ich dachte, wenn ich schon mal hier bin, dann kann ich auch tanzen. Aus dem Nichts tauchte so ein Kiwifreak auf und hat mich die ganze Zeit antanzen wollen. Der war vllt widerlich!! Ich konnte den nicht mehr abschuetteln und so bin ich dann gegangen. Eigentlich wollte ich die anderen suchen , aber ich dachte, dass die vllt schon schlafen gegangen sind und bin erst mal ins Hostel gegangen. Dort traf ich dann Ellis und sie sagte, dass die anderen tatsaechlich schon ins Bett sind. Ich sass dann noch ne Weile da rum. Und dann hab ich mich noch mit einem Brasilianer (again) unterhalten. Der war echt nett und hat mir noch Fruehstueck gemacht (cereals und Tee). Auf dem Weg in mein Zimmer und ins Bett bin ich noch ein paar Momente lang im Flur haengen geblieben. Zwei Deutsche, Marcus, der Fruehstuecktyp (Croc) und noch so ein Brasilianer sassen da. Irgendwann hab ich mich dann endlich aufgerafft und bin schlafen gegangen. Und um 9.00 Uhr bin ich aufgewacht.

8.10.07 22:22, kommentieren

21.September

21. September 2007

Mir fiel ploetzlich ein, dass ich ja wahrscheinlich bis um zehn das Zimmer verlassen muss. Also bin ich augestanden, hab meine Sachen gepackt und habe ausgecheckt. Dann bin ich fruehstuecken. Bin anschliessend wieder zurueck ins Hostel und hab mich aufs Sofa gesetzt.

Kobi kam vorbei und hat mir sein Auto gezeigt. Es hat eine Kueche, ein Doppelbett und Strom. Perfekt zum Rumreisen also. Dann musste ich zum Hostel zurueck um auf die Familie zu warten.

Da allerdings noch genug Zeit war bin ich noch mit Paolo, Alejandro und Moritz was essen gegangen. Anschliessend wollten wir noch mit Kobi zum Supermarkt fahren, aber irgendwie hat der das nicht verstanden und hat uns nur mit zu seinem Autoversicherer genommen. Also landeten wir auch schon bald wieder in der Lounge auf der Couch.

Bald war die Zeit gekommen, dass ich zum vereinbarten Treffpunkt, dem Starbucks am Aotea Square musste. Die Wartezeit verkuerzte mir eine heisse Schokolade.

Ueberraschenderweise hat mich Chrissie prompt gefunden (es stellte sich heraus, dass Mama das Foto von der Abreise an Chrissie gemailt hatte).

Dann sind wir ueber den Motorway zum Haus der Nixons gefahren. Die Kinder standen schon an der Strasse und haben mich gleich durchs Haus gefuehrt. Drei Stockwerke und insgesamt ganz schoen gross. Das war so mein erster Eindruck.

Als naechstes wollten wir was essen gehen (Sorrel hatte aus ihrem Geschenk schon die erste Kette gebastelt) und fuhren dafuer nach Takapuna. Nach einem Bisschen fernsehen ging es dann auch schon ins Bett, wo ich die naechsten zwoelf Stunden blieb. Wie schoen es doch war mal wieder richtig durchzuschlafen. Alle anderen Deutschen konnten das schon im Hostel machen, nur ich konnte nicht schlafen dort.

8.10.07 22:23, kommentieren

22. September

22. September 2007

 

Heute sind wir auf die Rangitoto Insel gefahren. Das ist  ein Vulkaninsel und so wollten wir nach ganz oben gehen um in den Krater zu schauen. Mit Saffron an meiner Hand wagte ich den Aufstieg auf dem wir die beiden Finnen und Uwe trafen. Auf Rueckfahrt auf der Faehre fragte mich Harvey, ob ich denn auch schon Kinder haette. Haha!

Waehrend die Erwachsenen noch was einkaufen gegangen sind, bin ich mit den Kindern auf den Spielplatz in Devonport gegangen.

Da ich die naechsten zwei Naechte noch auf jeden Fall im Hostel verbringen wollte, ging es dann erst mal mit geringerem Gepaeck (den grossen Koffer hatte ich bei der Familie gelassen) dorthin zurueck.

Das es die richtige Entscheidung war, zeigte sich darin, dass ich Moni traf. Als wir ueber unsere Taetigkeit als Aupair redeten, stellte sich schnell heraus, dass sie auch in Auckland in einer Bucht arbeiten wird. Ich hatte eine Eingebung und holte erst mal ein Karte um zu sehen, ob wir nicht vllt direkt nebeneinander (buchtenmaessig gesehen) wohnen wuerden. Direkt nebeneinander nicht, aber in unmittelbarer Naehe. Das war ja schon mal ideal. Ausserdem wollte Moni spaeter auch noch rumreisen. Also taten wir uns schon mal gleich zusammen. Da der Abend noch jung war, beschlossen wir noch mal wegzugehen. Waehrend wir auf Paolo und Ale warteten (die wollten wir einfach mitnehmen), trafen wir Nico. “Seid ihr von der Gruppe der deutschen Aerztinnen?” Na klar! Es stellte sich heraus, dass das irgendeiner herumerzaehlt. Kurzerhand luden wir Nico auch noch ein mit uns zu kommen. Nachdem wir ihn gruendlichst unter die Lupe genommen hatten (Seh ich aus wie ein Streber?...Ich habe Physik- und Erdkundelk gehabt! (von wegen er sei kein Streber!!)). Die “Globebar” war unser Ziel fuer den heutigen Abend. Es gab lecker Bier, laute Musik und ich hab mich nett mit Nico unterhalten. Waehrenddessen hat Moni einen Brasilianer kennengelernt. Ja, Deutsche und Brasilianer gibt e shier wie Sand am Meer. Nico hatte aus seinem Zimmer noch eine Englaenderin namens Michelle eingeladen mit uns zu kommen. Michelle hatte einen sehr spannenden Abend mit Paolo, zunaechst zumindest. Dann gingen wir zu Father Ted’s, wie ueblich. Dort fand Michelle dann gefallen an einem Schweden namens David (Davids gibts hier auch wie Sand am Meer). Mit dem verschwand sie spaeter auch bis zum Abend des naechsten Tages.

Ich verschwand mit Nico zum McDonalds, weil er anscheinend des oefteren mitten in der Nacht Hunger bekommt. Zurueck im Hostel versuchten wir dann Karten zu spielen. Nachdem Nico stundenlang die Regeln erklaert hatte, stellte sich heraus, dass gar keiner Karten spielen will. So bin ich dann ab in mein Zimmer(mehr dazu im Secret Diary...XD). Diese Nacht habe ich dann beschissen geschlafen.

8.10.07 22:24, kommentieren

23. September

23. September 2007

 

Eigentlich wollten wir heute alle zusammen fruehstuecken, doch von Michelle gab e immer noch  keine Spur. Ich hab dann nur auf Moni gewartet und wir sind beide von unserem Gutschein fruehstuecken gegangen. Ploetzlich tauchte auch Nico wieder auf, dem wir dann bei seiner ersten (nach McDonalds zweiten) Mahlzeit des Tage zuschauten. Irgendwie war er genervt von uns, also machten wir uns auf Sightseeingtour. Als wir jedoch sagten, dass wir uns den alten Friedhof ansehen  wollten, wollte keiner mehr mit. Aber der war echt schoen und gut erhalten, dafuer, dass die juengsten Grabsteine hundert Jahre alt waren. Der anschliessende Besuch im “Dschungel” von Auckland fiel dann aus, weil es anfing zu regnen. Also setzten wir uns wieder aufs Sofa. Wir trafen noch ein paar Deutsche mit denen wir uns dann gemuetlich in den ihren Wohnbereich gesetzt und ein paar Bierchen getrunken haben. Als ich dann mal kurz hoch auf mein Zimmer bin, habe ich mich ausgesperrt. Und zwar ist das so:

Jeder erhaelt nur einen elektronischen Schluessel fuer seinen Wohnbereich, dh. die aus dem siebten Stock koennen zwar in den vierten fahren, aber nicht andersrum. Die Deutschen wohnten in nem voellig anderem Teil des Gebaeudes. Also hab ich mich bei die ueblichen Verdaechtigen gesetzt(Uwe, Ellis usw.). Irgendwann bin ich dann einfach einen von den Deutschen in den anderen Wohnbereich gefolgt. Die anderen wollten noch einmal Bier holen, es stellte sich doch heraus, dass der Laden schon zu war. Zum Supermarkt wollte ich aber absolut nicht mitlaufen, zumal ich ja eh schon erkaeltet war. Also gings zurueck auf die Couch. Dort habe ich dann Marcus, den Schweden getroffen. Mit dem gings dann zu Father Ted’s. Anschliessend zusammen aufs Sofa und dann bin ich ins Bett.

 

8.10.07 22:24, kommentieren

24. September

24. September 2007

Total uebermuedet bin ich aufgestanden, erstens, weil ich sowieso aufgewacht bin, zweitens weil wir uns eigentlich wieder zum Fruehstueck verabredet hatten. Unten sass dann auch Moni, allerdings hatte sie schon gefruehstueckt. Verraeterin!! Hatte wahrscheinlich gedacht, dass ich nicht mehr komme. Hab dann noch mit ihr gewartet auf ihre Familie. Dann bin ich fruehstuecken gegangen mit nachfolgenden  stundenlangem Couching. Irgendwann hab ich mich dann zu dem Franzosen gesetzt (Yannick, typisch franzoesischer Name, oder? Haha!). Er hat sich dann was zu Essen geholt von dem ich mir dann den Rest geschnorrt habe. Ich hab nur einmal (!) was zu essen gekauft in der Jugendherbergszeit. Sonst hab ich immer was von jemand anderem bekommen. Ich wuerde mich ja schlecht fuehlen, aber zum Beispiel Moni haette den Rest ihres Essens wegschmeissen muessen, weil sie den nicht mit in die Familie nehmen wollte. Yannick und ich wollten zum Strand gehen, allerdings musste er vorher noch schnell zur Bank nen Account eroeffnen. Als er nach einer Stunde immer noch nicht da war, hab ich gedacht er kommt nicht mehr. Bin dann alleine zum Hafen gegangen. Ist echt schoen da. Aber als ich da unten war fingen die Schiffsmasten schon an wie wild zu schwanken und ein Unwettter bahnte sich an. Ich bin dann beim ersten Donnern zurueckgelaufen. Dann fing es an uebel zu regnen. Als ich zurueckkam hab ich dann David gesehen (Monicas Deutscher) und mich dazu gesetzt. Und wen sieh ich da? Den Franzosen! Da bin ich dann erst mal hin um zu fragen, wo er war. Es hat sich herausgestellt, das ser tatsaechlich 1,5 Stunden in der Bank hatte warten muessen. Da es regnete war es ja nicht so schlimm, dass wir nicht zum Strand gegangen waren. Obwohl so n Meer im Regensturm auch schon was an sich hat. Jedenfalls sassen wir noch nen Moment da. Dann wollte ich was hochbringen und hab Marcus und noch zwei andere getroffen. Die wollten zum Pub gehen. Ich fragte, Yannik, ob er mit will. Wir haben unsere Sachen gegriffen und los gings. Wie immer steuerten wir Father Ted’s an. Nach einer Weile und ein paar Runden Pool stiessen dann die beiden aus meinem ersten Zimmer zu uns. Und es stellte sich heraus, dass Yannick jetzt in dem Zimmer wohnte. Apropos eh ich es vergesse, bzw weil es hier gerade passt. Dieses Zimmer war voll gut und riesig und so. Das wusste ich da nur noch nicht. Ein Fenster ist  der uebelste Luxus und gezogen hatte es in dem Zimmer auch nicht. Ein total gutes Zimmer also. Und in dem wohnt jetzt Yannick (Traumueberleitung!). Er ist wahrscheinlich der, der an meinem letzten Tag in das Bett unter mir eingezogen war. Wir sind dann noch ein bisschen da geblieben, haben ein gemischtes Doppel im Billiard gespielt und zwei zuckersuesse Neuseelaender getroffen. Der eine war echt huebsch. Naja, wir mussten dann weiter, weil wir noch ein bisschen Standup-Comedy sehen wollten. Ich hatte ja erst Angst, dass ich da fast nichts verstehe, aber es ging eigentlich sehr gut dann. Bis auf einen hab ich alle verstanden. Es war echt lustig, die fuenf Dollar haben sich mehr als gelohnt. Die beiden, die noch mit uns gekommen sind, heissen uebrigends Lea und Mathias. Lea ist Australierin, ich denke so von den Ureinwohnern oder so, jedenfalls wollte sie wissen, wo sie in Deutschland nicht hingehen kann.XD Mathias ist ein Deutscher und kommt aus Muehlhausen. Lea war ziemlich gut drauf und hat ganz schoen Stimmung gemacht. Nach der Comedy wollten wir zurueck zum Pub. Draussen trafen wir einen von den Comedians und die anderen haben ihnsie (k.A.) zugeschwallt und sie uns. Im Pub trafen wir dann auch noch auf Uwe und ne andere Deutsche(jaja, die Namen), die immer noch da waren. Aber man merkte, dass es nach so vielen Abenden mit wenig Schlaf sich doch die Muedigkeit einstellt und so machten wir uns auf den Heimweg. Ausserdem hatte einer der Papeiervoegel (Yannick und die Koreanerin hatten den anderen gezeigt wie man Origami-Papielvoegel bastelt) mich gebissen und ich war schwer verwundet. Wir sassen noch ein bisschen auf dem Sofa und haben Lara beim Kleben ihres Scetch-Books beobachtet. Dann sind wir ins Bett gegangen.

9.10.07 02:23, kommentieren

25. September

25. September 2007

Ich bin zwar wie immer mehrmals augewacht, aber haette trotzdem beinahe verschlafen, denn ausnahmsweise bin ich statt um 9.30 um 9.45 aufgewacht. Ich musste mich dann ganz schoen beeilen und konnte erst nach dem Ausschecken Zaehne putzen. Eigentlich wollte ich auch noch duschen, entschied mich aber das abends in der Gastfamilie zu machen. War ne gute Entscheidung wie sich herausstellte, dazu spaeter. Ich entschied mich noch nicht zu fruehstuecken, ich wollte Nico noch nach seiner Email/Addresse fragen. Ich hatte naemlich das dumpfe Gefuehl, dass er auch heute abreisen wollte. Ich traf ihn dann auch (eben lief er auch hier vorbei, gerade als ich von ihm was schreiben wollte. Hey, vllt funktioniert das ja, das waere ja cool. Nico. Nico. Nico. Ok, es funktioniert anscheinend nur einmal) und er hat von sich aus nach der E-mail gefragt. Obwohl er mir vorher immer aus dem Weg gegangen ist. Als er weg war bin ich dann fruehstuecken gegangen. Kaum war ich wieder da und habe mich hingesetzt, kamen zwei Frauen (die ich noch nie hier gesehen hatte und die auch nicht wie Backpacker aussahen, was aber nichts heissen muss):”Do you want a free paycard?” In der Tat verstand ich beim zweiten Mal, dass die “haircut” gesagt hatten Da sagte ich nicht “nein” und so kam ich zu meiner jetzigen Frisur(von wegen komplett was Neues und so. Sieht genauso aus wie vorher). Sie war anscheinend bei einer Probezeit-Zeitstoppung, denn sie musste in einer bestimmten Zeit fertig werden. Sie hat das gut gemacht, keine Krampe drin. Nur ab und zu hat sie mir meine eigenen Haare in die Augen geschlagen, aber das schieb ich auf die Nervositaet. Dann ging ich zurueck und jetzt sitze ich hier und ueberlege, wann ich jetzt endgueltig weggehe.

Lechaim à Prost auf hebraeisch

Hey, das mit den Namen funktioniert wirklich. Auf einml kam naemlich Kobi um die Ecke. Uebers ganze Gesicht hat er gestrahlt vor Freude ein bekanntes Gesicht zu sehen. Es hat sich herausgestellt, dass im Norden das Wtter noch beschissener war als bei uns. Es hat wohl jeden Morgen geregnet. Ausserdem war es langweilig, weil keine Backpacker da waren. Ich glaube er war ganz schoen einsam da oben, er hat auch gesagt, dass er dort oben nach 9 Monaten unterwegs das erste Mal Heimweh hatte. Und ueberlegte wie er am schnellsten nach Hause kommt. Auf jeden Fall war er wieder da bei uns. Allerdings nur fuer einen Tag (oder zwei oder drei&hellip.

Er lud uns dann zum Strand ein.

“Uns” das waren:

Kobi, Uwe (der kam auf einmal an als Kobi gefragt hat, wo der ist, wie gesagt, das Buch funktioniert wie das Magic Water von Mathias. Ihn und Lea hab ich leider gestern nicht mehr gesehen, vllt sehe ich sie heute), eine Daenin namens Nina (von Moritz) und ich hab dann noch Moritz gefragt. So gings dann erst zu Fuss zu Foodtown(da konnte man fuer eine Zeit umsonst parken). Wir fuhren durch den Regen zum Strand. Es war echt schoen da und ich musste mich davon abhalten tausend Wolkenbilder zu machen oder dauernd die gleichen Muscheln zu sammeln. Noch was zur Daenin:

SIE IST MUSICALDARSTELLERIN!!!

Ich find das so toll und beneide sie gleichzeitig wahnsinnig. *auch-will* Und sie ist auch noch supernett. Verdammt, sie ist das, was ich gerne sein wollte, schon immer, aber noch nie geworden bin und auch nie werde. Naja, keine depressiven Gedanken, hier bitte! Obwohl mir dieses ganze Hickhack auf die Nerven geht. Gerade, wenn ich mich entschieden hab zu gehen, faellt einigen ein, dass sie doch noch bleiben oder sie kommen zurueck. Mir waer es echt lieb, wenn die zu einem konkreten Zeitpunkt abreisen wollen und es dann auch tun. Und ich dann gleich anfangen kann zu arbeiten. Und nicht dieses auf uebernaechste Woche Montag warten zu muesssen. Ich bin auch mal gespannt, was ich in der Zeit mache, wo die Kinder morgens in der Schule sind. Ich bin echt froh, wenn endlich sowas wie Alltag einkehrt. Aber genug davon, nun zum gestrigen Tag.

Am Strand war dann kein Regen mehr, aber ab und zu kamen ein paar Tropfen vom Himmel. Aber auch die Sonne kam mal raus. Zwei Kinder waren sogar mit Badeanzug im Wasser. Die Mutter stand mit Winterjacke daneben. Ungefaehr so zumindest. Ich weiss nicht wie lange wir am Strand waren, aber um kurz nach sechs waren wir wieder im Hostel.

Dort sassen wir dann ne Weile rum, bis Yannick zu uns stiess. Der kam gerade von der Arbeit und sah echt schick aus. Gut gerochen hat er auch noch. Vorher hatte ich gar nicht gemerkt wie der eigentlich aussieht. Franzosen halt, obwohl ich die nicht leiden kann, muss ich doch eingestehen, dass manche von denen echt “lekker” (Ausdruck von Marcus) sind. Auch Marcus sass bei uns, aber auf den hab ich irgendwie keine Lust mehr, das Feuer aus unserer Beziehung ist einfach raus. XD Haha! Nich das da n Feuer gewesen waere.

Wir sassen auf der Couch wie immer. Und ich war schon drauf und dran um sieben oder so gehen zu wollen und nur noch zu warten, bis Kobi wiederkommt. Was ich dann natuerlich nicht gemacht habe. Ich hasse meine eigene Inkonsequenz verbunden mit meiner Entschlusslosigkeit. Ich entschied mich dann dafuer umd halb neun zu fahren (was ich natuerlich auch nicht gemacht habe…*argh*). Yannick hat dann vorgeschlagen ein Kartenspiel zu spielen, was man eigenlich mit Tarotkarten spielt. Man muss tippen, wieviel Spiele man gewinnt. Wir haben mit den beiden roten Farben gespielt.

Spielregeln:

ALLGEMEIN

·        Hoeherer Zahlwert schlaegt niedrigeren

·        Herz schlaegt Karo

·        Niedrigste Karte ist das Ass, hoechste der Herzbube (jaja, der Herzbube ist das Wichtigste im Leben einer Frau!)

·        Der schwarze Bube kann variabel als hoechste oder niedrigste Karte eingesetzt warden

·        Jede Runde sagt jeder Spieler die Zahl der Siege an

·        Man kann “null” sagen

·        (jede Aussage darf es nur zweimal geben (bei dieser Regel bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich das auch kapiert hab))

·        Legen ist Pflicht

·        Eine falsche Aussage ueber die Anzahl der gewonnen Spiele bringt einen Punkt

·        Der hoechste Punktestand verliert am Ende

RUNDE 1

Alle Karten werden gleichmaessig auf die Mitspieler verteilt. Die uebrigen werden beiseite gelegt.

RUNDE 2

Jedem Spieler wird eine Karte weniger gegeben wie in der vorherigen Runde.

à Jede Runde dezimiert sich die Zahl der Karten um eine.

LETZTE RUNDE

Die einzelne Karte wird vom jeweiligen Spieler so aufgenommen, dass man sie selber nicht sehen kann. Dann haelt jeder seine Karte sichtbar fuer die anderen Mitspieler vor die eigene Stirn (was dann neben der Nuetzlichkeit fuer das Spiel auch noch der allgemeinen Belustigung dient). Jeder schaetzt wieder seine Gewinnchancen ein. Das Spiel wird aufgeloest und die Punkte ausgewertet.

Moritz fand das Spiel doof (er hat auch immer verloren), ich fand es gut (ich hab ja auch immer gewonnen XD). Wir haben einige Runden gespielt und meine Abfahrt hatte sich inzwischen auf max. 10.30 verschoben. Endlich kann ich das sagen, weil das hier ueblich ist, ausserdem kommt das einem dann irgendwie frueher vor. Wir sassen noch ein bisschen rum. Beim Spiel war noch ein Deutscher zu uns gestossen namens Martin(juchu, ich hab mir einen deutschen Namen gemerkt!). Naja, weil ich ihn gelesen hab, konnte ich mir ihn merken (bin halt einfach ein visueller Mensch). Mit ihm hab ich abgemacht, dass wir diese Free Aucklandtour machen am Donnerstag. Weil ich so Panik habe vor den naechsten Tagen allein in der Gastfamilie versuche ich alle moeglichen Termine zu organisieren. Auch wenn die Leute nicht wollen. Er hat auf jeden Fall auch ein bisschen rumgedruckst, hat dann aber doch ja gesagt. Bin ich denn irgendwie eklig oder schrecklich? Keine Ahnung, vllt haette ich doch duschen sollen…

Jedenfalls fahr ich morgen mit dem auf diese Stadttour. Als ich dann das noch geklaert hatte, macht ich mich dann los. Obwohl Kobi unbeding wollte, dass ich mit zu Father Ted’s komme, damit er alleine nicht das “fifth wheel” beim Date von Uwe und der Deutschen ist, deren Namen ich mir leider nicht gemerkt habe. Er hat mir auch angeboten, dass ich in seinem Van schlafen kann. Von ihm ist das glaub ich nicht zweideutig gemeint, aber komisch waere das trotzdem gewesen, auch wenn wir ein zweites Bett aufgebaut  haetten. Auf jeden Fall wollte ich dann fahren. Es war erst kurz vor elf (ich weiss, ich bin nicht konsequent!) als ich an der Haltestelle ankam. Da stand der Bus schon und hat die Tueren zugemacht. Ich dachte, der wartet noch ein bisschen, aber der fuhr einfach weg. Dann hab ich festegestellt, dass ich an der falschen Haltestelle war. Ich musste noch ein Stueck die Strasse runter und es waren noch drei Minuten. Ich dachte nicht, dass ich das noch schaffe, zumal ich auch nicht wusste wie weit das noch ist. Aber ich wollte es versuchen. Ne halbe Stunde haette ich eh warten muessen. Ich sah dann auch schon den Bus und bin noch schnell ueber die Strasse. Hab mich umsonst beeilt, da war noch ne Schlange. Ich habe dann dem Busfahrer gesagt, wo ich rauswill. Das war auch gut so, weil wir jede Menge Haltestellen anfuhren, die nicht im Plan standen. Ich hab schon gedacht er haette mich vergessen, als er eine Haltestelle anfuhr,ohne dass jemand gedrueckt hatte. Im Vorbeifahren hatte ich schon die Park Rise gesehen, also wusste ich in welche Richtung ich musste. Ich konnte mich nur nicht dran erinnern, dass es so lange und so einen steilen Berg hochging.Bin natuerlich auch erst mal an der Einfahrt vorbeigelaufen. Auf dem Rueckweg bin ich dann da runter, wo ich dachte, dass es da ist. Im Dunkeln sah es so anders aus, also dachte ich, dass ich falsch bin und kehrte um. Irgendeine Intueition sagte mir dann, dass ich doch lieber genau gucken sollte. Also ging ich um die Ecke und ich war tatsaechlich richtig gewesen. Da haette ich mir beinahe was geleistet. Und der naechste folgt sogleich. Ich waere beinahe voll in mein Zimmer reingelatscht, als ich ein Atmen hoerte. Ja, der Mathew (der Vater) war schon da. Also musste ich oben schlafen. Das heisst, Bett ausziehen, Bettzeug holen usw. Ich holte natuerlich erst das falsche und musst noch mal runter(war wieder das falsche, aber ich beschloss, das lieber am naechsten Tag zu verstauen. Ich trank noch ein bisschen Milch (ich fand kein Wasser)) und bin dann ins Bett. Hab gut geschlafen und bin selten aufgewacht, das Sofabett ist echt gemuetlich.

9.10.07 02:24, kommentieren