Poemz

ich schenk dir das glück
unschuldig und weiß,
unversehrt
strahle dich an mit einem lächeln,
weil ich merke,
was du gibst.
mit absicht
und doch mehr als geplant,
sagen mir wenige deiner worte
und noch mehr bilder von dir
nichts.
ich werde du,
ich bin du.

15.3.07 20:43, kommentieren

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ich weine
ich weine für dich
ich weine für mich
ich weine, weil ich alleine bin
wenn ich nur sagen könnte,
warum ich weine:

Die Menschheit, sie ist schlecht,
das wäre ein Grund,
ein unrechtes Leben,
ein unerfülltes Streben,
die Liebe, immmer für Tränen gut,
tote Babies, tote Kätzchen, tote Hunde.
Irgendwas Süßes, Kindchenschema.

Kein Geld zu haben,
meinetwegen auch,
keine Zukunft zu haben,
von mir aus,
auch, wenn man da immer was machen kann.

Tausend Gründe könnte ich tausend Minuten und Stunden aufzählen,
Monate, Jahre, Jahrzehnte oder mein Leben lang.

Doch ich weine,
ich weine,
einfach so.

13.3.07 18:07, kommentieren

Für einen Freund

Ich will den Film sehen
Du gehst,
auch wenn du nein sagst,
du gehst.
Seh dich schon in der Ferne
von Ferne winken
einen Abschiedsgruß.
du sagst nicht, dass du gehst,
sagst, das wir uns nicht verlieren wollen.

Du stehst am Horizont,
doch ich kriech hier im Vordergrund,
während du schon stehst und läufst.

In der Vergangenheit
dachte ich, dass du gehst,
aber du bliebst.
Hast da vorn gesessen.

Haben uns auseinander gelebt,
nur ich lebe noch darin.

Ich gön dir ja dein Glück,
bleibe nur allein unentwickelt.
ein Film von Glück zieht an mir vorbei.
Satz Ende. Cut!

12.3.07 20:27, kommentieren

It's so cold

I heard my heart dying in the night
I felt my soul crying just by my side.

In my mind there is a misery
a black velvet
on my head
keeps it hangin' down
it is a nice day
to die
to live
or to do
but i just
waste
my time.

In cold water I am taking
a bath while shaking.

6.3.07 19:58, kommentieren

Phönix-Effekt

Blut tropft von einem Stein,
die Blume darunter
rot gefärbt
Kinderleichen liegen am
Straßenrand
der Duft von Frühling liegt
in der Luft

Hasen rennen um die Wette
ein Kadaver blüht
Kriegeskinder spielen im Dreck
mit Patronenhülsen.

Ach, wenn die rote Blume nur wüsste
von dem Unglück der Menschen,
dann würde sie sich zu Tode welken.

Doch so blüht sie groß und schön
und saugt begierig jeden Tropfen,
ob Blut, ob Wasser auf.

Sie will auch nur leben.

1 Kommentar 25.2.07 19:46, kommentieren

Am Pranger

Schön für euch, wenn ihr glücklich seid,
ich bin es nicht.
Also zeigt's mir nicht dauernd.
Ich sitze hier auf einem Stein der Weisen,
allein und einsam,
also lasst mich auch hier
und spuckt mich nicht an.

8.2.07 20:21, kommentieren

tränenblut

ich sitze hier und starre in die Luft,  
namenlos  
ein graues zimmer 
kein fenster und keine tür

ehrlich gesagt  
frag ich mich  
wie ich hier hereingekommen
bin
heraus muss ich ja nicht
ich schau mich ein wenig um
und sehe,
was ich nicht sehen wollte.

schmerzen wallen hoch,
das blut kocht in meinem kopf,
aus den augen stürzen tränen
und als ich auf den boden
sehe,
erkenne ich
tränenblut.
eine neue sache,
aber auch der raum war
ja auch unbekannt zuvor.
grellgelbe stiche in mein herz,
grüne ohrenbetäubende töne
feuerglut auf meiner haut
blutgeschmack
und doch ist der raum leer und stumm und kalt.
Mein Herz
ist der raum,
voll blut
und farben
und doch so rot.
oder tot.
was du nicht alles schaffst.

8.2.07 20:18, kommentieren